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  • Rentenversicherungspflicht bei Minijobs - Ja gerne?

    Im Bereich der Minijobber, also Angestellte als Aushilfe bis 450 Euro, gibt es ja seit geraumer Zeit die Rentenversicherungspflicht. Von der Möglichkeit darauf zu verzichten wird sehr häufig gebrauch gemacht. Was jedoch viele nicht wissen ist, dass Angestellte, die nur Minijobber sind, also kein Hauptarbeitsverhältnis haben, dabei bedenken sollten, das nur derjenige eine Erwerbsminderungsrente (Volle oder Teilweise) erhalten kann, wer in den letzten 60 Monaten vor dem Erwerbsminderungsfall mindestens 36 Monate volle Beiträge zur Rentenversicherung bezahlt hat. Und nur wer nicht auf die Rentenversicherungspflicht verzichtet hat volle Beiträge entrichtet. Die Pauschalbeiträge des Arbeitgebers zählen hierfür nicht.

 

  • Mindestlohn

Beim Mindestlohn ist vor allem bei Aushilfen zu beachten, dass diese auch Anspruch auf Lohnfortzahlung und Urlaub haben. Nach Auskunft eines Rentenversicherungsprüfers wird hier ansonsten einfach nachberechnet. Auch sei es in verschiedenen Branchen unglaubwürdig, dass die Aushilfen jeden Monat den gleichen Lohn bekommen. So z.B. als Bedienung, Hausmeister, Putzhilfe usw. Es ist dabei auch zu bedenken, dass nicht jeder Monat gleich viele Arbeitstage hat. Zum Jahreswechsel wurde der Mindestlohn erhöht. Eine Übersicht steht im Bereich "Nützliches zum Herunterladen" bereit.